| Höhenmeter: | 2046 m |
| Strecke: | 73,45 km |
| Fahrtzeit: | 6:17 Stunden |
Am Freitag steht (nach längerer und durchaus teilweise auch esotherischer Diskussion am Donnerstag) die Erklimmung des Tremalzo auf dem Plan. Diesmal erstmals geführt durch Jochens neuen Garmin. Bei bestem Wetter machen wir uns über die Ponalestraße auf über den Lago die Ledro zum Rifugio Garda.
Über die Auffahrt muss man eigentlich nicht viel Worte verlieren, außer eventuell, daß wir unseren Trainingsstand vielleicht etwas überschätzt haben. Als Team Specialized die vereinbarte Pause statt bei 1500 erst bei 1550 hm einlegte war ich auf jeden Fall mitten im Hungerast und kurz davor vor lauter Wut mein Fahrrad als Wurfgeschoß zu benutzen. Das genau zu diesem Zeitpunkt auch ein stetiger Regen einsetzt macht die Laune nicht besser und sorgt für eine relativ zügige Auffahrt zum Refugio Garda. Dort sitzen wir dann erstmal 2 Stunden bei extrem bescheidenen Wetter mit 20 anderen Bikern und einer extremst unfreundlichen Bedienung (nasse Pritsch) und erholen uns von der Auffahrt. Hierbei hat jeder seine favorisierte Vorgehensweise sich die Zeit zu vertreiben: Matze wählt wenig Essen bei mittlerer Übelkeit, Schulzi einen Wadenkrampf mit anschliessendem Tanz durchs Lokal. Allein Jochen "unsympathisch" Klink macht fitnesstechnisch einen völlig entspannten Eindruck, den er allerdings durch die persönliche Nachfrage nach einer Dämpferpumpe für sein etwas luftloses Epic bei jedem Biker/Angestellten/Einrichtungsgegenstand im Lokal etwas zunichte macht.
Aller Anschein von Entspannung fällt schliesslich von uns ab als wir uns letzten Endes bei 11° und Regen wieder auf den Weg zum Tremalzotunnel machen. Ab der Durchquerung des Tunnels haben wir dann aber wieder Glück, und können ohne Regen die wunderbare Abfahrt mit der gigantischen Ponalestraße als Abschluß geniessen. Zum Abschluss des Tages sein noch lobend das Lokal "La Colombera" erwähnt wo wir hervorragend bekocht wurden, wenn auch in Matzes Fall überraschend mit Fleisch statt mit Fisch.