3. Tag: Sesvenna Hütte - Madritschjoch - Morter 

Höhenmeter:1624 m
Strecke:76,05 km
Fahrtzeit:5:30 Stunden

Bei unseren bisherigen Alpenüberquerungen trafen wir andere Biker meist nur kurz um sie dann schnell wieder aus den Augen zu verlieren. Oder wir wären froh gewesen wenn wir sie aus den Augen verloren hätten, wie im Falle der Lulus. Im Gegensatz dazu trafen wir auf diesem AlpenX mit Kristin und Peter sowie "Father & Son" gleich zwei nette "Gruppen" die uns mehr oder weniger den ganzen Weg über begleiteten. Beim Frühstück waren sich dann auch alle Gruppen einig, dass das zum Frühstück gereicht "Anis"-Brot eigentlich nicht wirklich genießbar ist, nur dem Schulz hats natürlich mal wieder geschmeckt. Wie schon an anderer Stelle erwähnt: ein Magen wie ein Mülleimer.

Naja egal, dermaßen "gestärkt" ging es dann an die Abfahrt von der Sesvenna-Hütte die, wenn auch ein bisl holprig, komplett fahrbar war. Sehr zum Leidwesen von Jochen Klink der erstens seinem neuen Rufnamen alle Ehre machen und zweitens eine kleine Studie zur unterschiedlichen Wirkdauer von Thomapyrin- und Voltaren-Tabletten durchführen konnte. Das Cleat an seinem linken Schuh konnte ihn wohl nicht leiden sehen und versuchte sich schrittweise sowohl von seinem Schuh als auch von ihm zu lösen. Das stellte uns in Prad vor die Wahl erst ihn oder seinen Schuh zu verarzten. Am Ende musste der Schuh per Beschluss durchhalten (jaja die Schwaben) aber es gab gutes Ibuprofen für Jochens Hand.

Dermaßen versorgt gings dann Richtung Madritschjoch. Erstmal zum Mürbe machen auf einen Forstweg im Wald mit schön steilen Rampen und dann mit dem Zeitdruck die letzte Gondel zu erwischen auf die Hauptstraße. Da kann man schonmal der Ohnmacht nahe am nächsten Supermarkt einfallen. Für die Gondel hats dann gut gereicht, und außer unseren Wegbegleiter trafen wir auf einen Stoßtrupp Holländer die überraschender Weise wirklich fit waren (wo trainiert der Holländer eigentlich Mountainbiken?). Bezüglich der Gondel muss man zu unserer Verteidigung sagen, dass man auch den ganzen Weg ohne Hilfe zurücklegen kann, dann aber schiebend. Dann doch lieber die Gondel, zu schieben gabs oben auch noch genug.

Mit einem Teller Spaghetti als Stärkung nahmen wir den Weg dann in Angriff um je nach Laune mal bei 20% mal bei 25% Steigung zu schieben. Wer würde sich da über mangelnde Abwechslung beklagen? Erst recht bei dem unglaublichen guten Wetter, dass uns den Weg hinauf mit Sonne und einem tollen Ausblick auf den Ortler versüsste. Mein Versuch zumindest den ersten Anstieg zu fahren war dann auch entsprechend anstrengend und beinahe Erfolgreich ;-)

Egal! Beim Pass auf 3123 Metern über null angekommen war klar, dass es sich gelohnt hat. Was für eine Aussicht....und was für eine Abfahrt. Fast alles fahrbar und am Ende auch für Highspeed Matze nochmal 12 km Abfahrt auf Asphalt. Die Suche nach einer Unterkunft gestaltete Sich dann in Morter zwar etwas schwierig, im Hotel Krone fanden Kristin, Peter und wir dann aber doch noch eine Unterkunft.

[640x480] [3456x2592]
Viewed: 33 times.

[640x427] [1800x1200]
Viewed: 42 times.

[640x480] [3072x2304]
Viewed: 44 times.

[480x640] [2304x3072]
Viewed: 32 times.

[640x480] [3072x2304]
Viewed: 33 times.

[480x640] [2304x3072]
Viewed: 39 times.

[480x640] [2592x3456]
Viewed: 52 times.

[640x480] [3456x2592]
Viewed: 36 times.

[640x480] [3072x2304]
Viewed: 36 times.

Powered by Gallery v1 RSS