| Höhenmeter: | TBD m |
| Strecke: | TBD km |
| Fahrtzeit: | TBD Stunden |
Das Frühstück in Malé bestätigte leider die Tendenz "je weiter südlich, desto liebloser". Als Belohnung fürs runterwürgen gabs dann erstmal massiv Steigung...zuerst auf dem Radweg, dann zur Abwechslung auf der Asphaltstraße.
Dermaßen mühsam näherten wir uns dann Madonna di Campiglio, und mit jedem Meter nahm der deja vu Faktor zu. Wir waren hier ja bei unserer ersten Alpenüberquerung vorbeigekommen, damals an einem Regentag und auf dem konditionellen Tiefpunkt angekommen.
Dieses Problem gab es diesmal nicht, einzig massive Sitzprobleme machten allerseits die Auffahrt zum Rifugio Graffer zu einer zähen Angelegenheit. Eben angesprochenens Rifugio war eigentlich der Zielort für die Tagesetappe. Da wir aber schon um 13:00 Uhr am Rifugio angekommen waren, entschieden wir uns nach einer kurzen Mittagspause fürs weiterfahren. Es folgte die längste Trailabfahrt der Tour. Im oberen Stück nicht wirklich fahrbar, dafür im unteren Teil von Matze "durchflogen". Wahrscheinlich trieb ihn einmal mehr das Ziel zeitig im Liegestuhl Platz zu nehmen. Genau das taten wir dann ausgiebig vor unserer Ersatzunterkunft dem Rifugio Vallesinella. Sonne, Bier, Liegestuhl...was will man mehr? Naja evtl. Betten die nicht quietschen, oder etwas weniger Geruch nach Mottenpulver im Zimmer, aber jetzt wollen wir mal nicht kleinlich sein.
Zum Abendessen gab es dann für alle Polenta. Für Schulzi und mich jeweils mit Pilzen (sehr lecker), für Jochen und Matze mit Käse überbacken und in Butter ersäuft, da kann man schonmal an eine kleinen Magenblockierung leiden. Letztes Event des Tages war dann die Disziplin: wie komme ich ins Bett ohne es zu berühren.