Nachschlag: Passo Tremalzo 

Höhenmeter:2115 m
Strecke:83,16 km
Fahrtzeit:5:27 Stunden

Da wir ja über den Lago die Tenno nach Riva gefahren waren, hatten wir die Abfahrt vom Termalzo Pass verpasst. Die Abfahrt, und die gesamte Landschaft wird in vielen Zeitschriften und Büchern als einer der besten Bike Spots in ganz Europa bezeichnet. Speziell Schulzi und ich wollten uns dass nicht entgehen lassen. Da die zwei Ghost Bikes gemeinsam vielleicht noch genug Bremsbelag für ein Rad hatten (und inzwischen bei jedere Bewegung quiekten), und weder Jochen noch Matze zu motivieren waren das zu beheben, starten Schulzi und ich eben zu zweit.

Bereits in der Früh war klar, dass wir bestes Wetter für die Tour haben würden. Zum Glück hatte unser Wirt den Moser Guide für den Gardasee, so konnten wir uns unsre Route anhand der Wegbeschreibungen zusammensetzen. Wir wählten eine Kombination aus verschiedenen Moser Routen, die uns über die alte Ponale Strasse, den Lago di Ledro und den Passo della Notte zum Tremlzo bringen sollte. Um der Sache dann noch einen ganz persönlichen Touch zu geben haben Schulzi und ich dann doch lieber die Hammori/Schulz Route genommen. Man muss aber auch sagen, dass die Aussage dem Hauptweg folgen an einer Kreuzung mit zwei exakt gleich breiten Strassen interessant ist. Zum Glück führt uns unsere Route auch zum Passo della Notte.

Hier (bzw am Refugio delle Notte) gab es dann erstmal eine Portion Spaghetti, bevor es weiter auf die Passstrasse zum Tremalzo ging. Wir hatten es wohl zeitlich ganz gut erwischt, denn während wir bei unserer Auffahrt noch ziemlich ungestört waren, war bei der Abfahrt schon merklich mehr los, und im letzten Stück war dann richtig Verkehr. Die Abfahrt ist wirklich ein Erlebnis. Super fahrbar, und mit spitzen Ausblicken auf den Garadasse. Gebremst wurden wir eigentlich nur durch die Pannenhilfsdienste die wir nebenher noch verrichteten. Erst dass Zusammenflicken einer gerissenen Kette, und dann noch Schlauchwechsel für zwei Mädels. Mann muss wirklich neidlos anerkennen, dass sich Schulzi im Laufe der Tour zum schnellsten Schlauchwechsler unserer Truppe gemauster hat.

Auf den letzten Metern der Ponale Strasse schaffte Schulzi es dann schliesslich noch seinen Zahnkranz zu zerlegen, und rollte die letzten Meter bis zum Belohnungseisbecher mit den Mädels quasi mit einem Dreigangfahrrad.

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Blick auf Riva von der alten Ponale Strasse
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Blick auf Riva von der alten Ponale Strasse
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